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Wir danken Allen herzlich für die intensiven, lehrreichen, spannenden Debatten und hoffen, Sie auch auf der Präsenztagung am 04. Juli in Mainz begrüßen zu dürfen.
Das Tagungsprogramm finden Sie hier "DGUF Tagungsprogramm 2017"


Die Zusammenfassungen zu den einzelnen Sektionen finden Sie hier: Zwischenergebnisse der Sektionen und Themen

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2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Institutionen oder beide?

Nimmt ein Berufsverband Individuen oder Firmen auf, wie funktioniert seine Qualitätssicherung und wie sollen regionale Eigenheiten reflektiert werden? Sind Studierende und Berufsanfänger ebenso Teil eines Berufsverbandes und welche Parteien, die nicht Teil des Verbandes werden, müssen gleichwohl berücksichtigt werden?
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Sascha Piffko
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2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Institutionen oder beide?

Beitragvon Sascha Piffko » Do 30. Mär 2017, 21:43

Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband soll dafür stehen, dass seine Mitglieder die Einhaltung von Qualitätsstandards garantieren. “Gute Arbeit” - das liefern zunächst einmal konkrete Menschen, d.h. das einzelne persönliche Mitglied. Es liegt nahe, dass der Berufsverband persönliche Mitglieder aufnimmt. Nur dann können auch Archäologen, die als Individuen operieren (Selbstständige, Spezialisten), persönlich die Vorteile eines solchen Verbandes nutzen. Nur dann kann z.B. ein aktuell leider arbeitsloser Archäologe sich auf einen Qualitätsstandard verpflichten und dadurch auch wieder leichter Arbeit finden. Nur mit persönlichen Mitgliedschaften ist auch Mobilität möglich, weil man sonst mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes ev. sein Qualitätssiegel verlöre. Kurz: Ein Berufsverband muss persönliche Mitglieder aufnehmen.

Andererseits, auch Teams leisten “gute Arbeit” - daher wäre es vorteilhaft, wenn der Berufsverband auch ganze Teams wie beispielsweise Grabungsfirmen aufnimmt. Sobald sich ein Berufsverband als Garant von Qualität etabliert hat, wird es für Auftraggeber weitaus praktischer sein, bei einer Firma auf einen Blick erkennen zu können, dass diese Mitglied in einem Verband ist, als dass er prüft, ob nun auch jeder einzelne Mitarbeiter dieser Firma Mitglied im Qualitätsgaranten ist. Klar: der Berufsverband muss auch Firmen und Institutionen aufnehmen.

Auch Fehlverhalten sollte differenziert bewertbar sein: Eine Firma kann als ganze verlässlich gute Arbeit leisten, ein einzelner Mitarbeiter jedoch persönlich allzu viele Verstöße gegen die Standards begehen. Dafür sollte nicht unbedingt die ganze Firma eintreten müssen. Umgekehrt kann auch eine Firma als ganze ein Fehlverhalten begehen, obwohl sich viele ihrer einzelnen Mitarbeiter an die vereinbarten Standards halten. Warum sollten dann gegebenfalls mit der Firma zugleich auch alle ihre Mitarbeiter ihr Qualitätssiegel verlieren?

Aus meiner Sicht wäre es also richtig, wenn der Verband sowohl für persönliche Mitglieder als auch für institutionelle Mitglieder wie z.B. Grabungsfirmen offen stünde.
Last edited by Frank Siegmund on So 23. Apr 2017, 08:39, edited 1 time in total.
Grund: Titel / Fragestellung korrigiert: neu "Institutionen" statt "Firmen" (wie es zunächst hiess). Nach Einwand M. Aeissen, 23.4.2017
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raykarl
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Re: 2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Firmen oder beide?

Beitragvon raykarl » Mo 3. Apr 2017, 09:58

Lieber Sascha,

ich gehe weitestgehend d'accord: sowohl Einzelmitglieder als auch Firmen (und andere archäologische Organisationen wie Universitäten, Museen, etc.) sollten Mitglieder im 'Berufsverband' werden können (und sollten das auch tatsächlich werden).

Einzig eine kleine, aber meiner Meinung nach wichtige Zusatzbemerkung hätte ich: stimmberechtigt, wenigstens was die Erstellung fachlicher Grundlagen und die Erledigung anderer essentieller Aufgaben des 'Berufsverbandes' betrifft, sollten meiner Meinung nach nur Einzelmitglieder sein, nach dem Prinzip 'eine Stimme pro natürlicher Person'. Das scheint mir ganz essentiell, damit nicht - um beim Beispiel der Firmen zu bleiben, auch wenn es auch für alle beliebigen anderen Organisationen gleichermaßen gilt - Firmenchefs als Einzelmitglieder und gleichzeitig vertretungsbefugtes Organ ihrer Firma (oder gar Firmen) zwei (oder gar mehrere) Stimmen auf sich vereinen können. Das erscheint mir sowohl fachdemokratiepolitisch als auch zur Verhinderung von Machtakkumulationen bei Multifunktionären essentiell.

Liebe Grüße,

Ray
Prof. PD Mag.Dr. Raimund KARL FSA FSAScot MCIfA
Professor of Archaeology and Heritage
Prifysgol Bangor University
School of History and Archaeology
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Bangor, Gwynedd LL57 2DG
United Kingdom
r.karl@bangor.ac.uk

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Frank Siegmund
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Re: 2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Firmen oder beide?

Beitragvon Frank Siegmund » Di 4. Apr 2017, 19:15

Zustimmung zu den beiden Eingangs-Statements: Individuen & Firmen. Ich neige allerdings dazu, den Begriff "Firmen" etwas weiter zu fassen und zu schreiben "Firmen und Institutionen", also im Sinne "juristische Personen". Aktuell ohne konkreten Plan, aber ich würde die Türe gerne offen halten. Entlang dessen, was R. Karl für sich und seine Ausbildungsbemühungen an der Univ. Bangor geschrieben hat: warum sollte sich eine wirklich gute Uni-UFG mit harter Praxiskomponente nicht bemühen dürfen, Mitglied zu werden? Ich denke auch an den bereits mehrfach genannten e.V. in Hessen: er sollte zumindest die Chance haben, sich um Zutritt zu bewerben und Einhaltung der Regeln zu geloben (und sich den Kontrollen zu unterwerfen). Ich würde da nicht das Argument liefern "er würde ja Mitglied werden, aber er kann nicht".

Das Argument von Raimund Karl "one man, one vote" leuchtet mir ein.

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Re: 2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Firmen oder beide?

Beitragvon falknaeth » Di 4. Apr 2017, 21:19

Einzig eine kleine, aber meiner Meinung nach wichtige Zusatzbemerkung hätte ich: stimmberechtigt, wenigstens was die Erstellung fachlicher Grundlagen und die Erledigung anderer essentieller Aufgaben des 'Berufsverbandes' betrifft, sollten meiner Meinung nach nur Einzelmitglieder sein, nach dem Prinzip 'eine Stimme pro natürlicher Person'. Das scheint mir ganz essentiell, damit nicht - um beim Beispiel der Firmen zu bleiben, auch wenn es auch für alle beliebigen anderen Organisationen gleichermaßen gilt - Firmenchefs als Einzelmitglieder und gleichzeitig vertretungsbefugtes Organ ihrer Firma (oder gar Firmen) zwei (oder gar mehrere) Stimmen auf sich vereinen können.
Dieser Meinung kann ich mich nur anschließen: Es gibt durchaus in der Archäologie Personen, die gleich mehrere Institutionen vertreten könnten!
"Größtmöglicher Erfolg oder eine vernünftige Alternative!" (Hägar der Schreckliche)

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Re: 2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Firmen oder beide?

Beitragvon Frank Siegmund » Fr 21. Apr 2017, 20:42

Zusammenfassende Zwischenergebnisse per 24.4.2017 dort:

https://www.tagungsforum.dguf.de/viewto ... ?f=24&t=93

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Re: 2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Firmen oder beide?

Beitragvon Archaeonet » Sa 22. Apr 2017, 22:53

Wie das Thema dieser Sektion verrät: Der gesamte Verlauf der Diskussionen scheint sich immer mehr auf das Thema "Ein Berufsverband für Firmenarchäologie" zu verengen. Zugleich werden aber immer wieder auch die anderen Bereiche (Museen, Universitäten, Denkmalämter) als wünschenswerte Mitglieder des Verbands genannt.
Hier wiederholt sich meines Erachtens ein Dilemma, das mir aus anderen Verbänden, in denen ich Mitglied bin, vertraut ist. Um einen durchsetzungsfähigen Verband zu haben, wäre es sinnvoll, möglichst viele Mitglieder aus allen Bereichen der Archäologie zu gewinnen. Die Interessen bzw. Probleme der Teilbereiche sind - abgesehen von dem allgemeinen Wunsch einer gestärkten, gesellschaftlich anerkannten Archäologie und ordentlichen Arbeitsplätzen - im Einzelnen jedoch sehr verschieden. Ich habe große Zweifel, ob man "die große Lösung" realisieren kann. Andererseits halte ich einen weiteren Verband nur mit Grabungsfirmen - neben der entsprechenden Sektion im BfK gibt es ja auch den rein theoretisch deutschlandweit offenen VAF - für falsch, da zu klein und daher nicht durchsetzungsfähig, da finanziell zu schwach.
Also, ich gebe die Hoffnung nicht auf und möchte die Frage lieber weiter gefasst formulieren: Nimmt ein Berufsverband Individuen und/oder Institutionen auf. Da würde ich für beide plädieren und mich beim Stimmrecht den "Vorrednern" anschließen: Stimmrecht ist an die Person gebunden.
Gruß
Martha Aeissen

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Re: 2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Firmen oder beide?

Beitragvon Frank Siegmund » So 23. Apr 2017, 08:36

Sehr geehrte Frau Aeissen,

Ihre Kritik an der Formulierung der Frage ist berechtigt! - und den Schuh müssen wir uns als Organisatoren anziehen. Denn gemeint war es tatsächlich im Sinne "Institutionen", d.h. sehr viel offener als jetzt geschrieben. Ich greife das sofort auf und werde die Frage korrigieren. Ich denke, das ist (gegenüber den schon verfassten Beiträgen) erlaubt.

( Ich darf entschuldigend einbringen, dass es für die Headline technisch eine Zeichenhöchstmenge gibt, der ursprüngliche Titel musste eingekürzt werden. Gleichwie: wird geändert! )

Als Mitorganisator der Vortragung darf ich allerdings einbringen, dasss wir DGUF-seitig tatsächlich auf diversen Kanälen breit und öffentlich eingeladen haben, weit über die Firmenarchäologie hinaus. Und es nicht nur bei Einladungen allgemeiner Art belassen haben, sondern auch gezielt und persönlich nachgelegt haben. Wer dann eine solche Einladung zur Mitwirkung annimmt, entzieht sich aber unserer Steuerung. Und schließlich ist das ja auch richtig so, dass die DGUF keine Anordnungen geben kann ;-) Doch ganz so einseitig, wie Sie es empfinden, ist es für mich nicht: ich habe ausgesprochene Museumsmenschen in der Debatte hier erlebt, die sich z.T. auch sehr engagiert und argumentationsstark eingebracht haben, wir haben die Sphäre Landesarchäologie in unserer Runde aktiv vertreten. Dennoch teile ich Ihren Eindruck: die Resonanz bei der Firmenarchäologie ist weitaus stärker, nicht nur im Sinne angemeldet sein, sondern vor allem auch im Sinne des ernsthaften Mitdenkens und Mitschreibens. Mich persönlich berührt das, weiss ich doch aus vielen Gesprächen, dass aktuell bei vielen Firmen "der Bär am Steppen ist", d.h. ungewöhnlich viele Projekte hereinkommen und abzuarbeiten sind, weshalb das Zeitbudget extrem knapp ist. Daher freue ich mich / wir uns um jeden Einzelnen, der dabei ist. Ich hoffe auf den Schneeballeffekt: wenn der hier versammelte Kern gute Arbeit leistet, haben wir die Chance, die noch Zögernden zu gewinnen, z.B. für einen leicht verspäteten Einstieg hier, z.B. für die die Präsenztagung in Mainz.

Ausdrücklich: Danke für die Wortmeldung!

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Schließung des Threads zum 16. Mai

Beitragvon Michaela Schauer » Fr 12. Mai 2017, 19:53

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Am Dienstag, dem 16. Mai werden wir einige Sektionen schließen, weil diese Debatten unseres Erachtens vorläufig fertig sind.
Dies betrifft neben den Sektionen III.3, III.4, IV.1, IV.3, IV.4 und IV.5 auch diesen Thread.
Wer an dieser Stelle zu Sektion IV.2 noch etwas beitragen möchte, möge dies bitte bis Dienstag, 16. Mai (abends) gerne tun.

Eine Zusammenfassung dieses Threads findet sich unter https://www.tagungsforum.dguf.de/viewto ... t=10#p1427

Beste Grüße

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Thema geschlossen

Beitragvon Michaela Schauer » Do 18. Mai 2017, 12:34

Wir haben die Debatte zum Thema IV.2. "Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Institutionen oder beide?" am Mittwoch, 17. Mai abgeschlossen. Eine Zusammenfassung der Zwischenergebnisse zu allen Themen finden Sie hier: viewtopic.php?f=24&t=93, zu diesem Thema im Speziellen dort: https://www.tagungsforum.dguf.de/viewto ... t=10#p1427

Am Tagungsprogramm können Sie ersehen, welchen Verlauf die Tagung nimmt und welche Debatten derzeit geführt werden: viewtopic.php?f=24&t=43 Wir freuen uns, wenn Sie - gerne auch nachträglich - unsere Tagung lesend verfolgen, noch mehr aber, wenn Sie noch aktiv in die Tagung einsteigen und sich an den Debatten beteiligen!

Am 4. Juli 2017 findet innerhalb des 9. Deutschen Archäologiekongresses (DAK) in Mainz die Präsenztagung der DGUF zum Thema "Ein Berufsverband für die Archäologie statt". Wir freuen uns, Sie dort unter den Teilnehmern wieder zu treffen.

Der 9. DAK wird vom WSVA organisiert. Eine förmliche Anmeldung zu dieser Tagung beim WSVA ist notwendig, näheres (inkl. Frühbucherrabatt bis 19. Mai) erfahren Sie auf der Website des WSVA:http://www.wsva.net/tagungen/

Allen an der Debatte Mitwirkenden herzlichen Dank!


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