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1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

In dieser Sektion diskutieren wir allgemein über das Thema "Berufsverband für die Archäologie": Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband? Gewerkschaft oder Berufsverband: was ist die angemessene Organisationsform?
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raykarl
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Re: 1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

Beitragvon raykarl » Di 14. Mär 2017, 11:09

Hi,
In Sachen Repräsentanz hat hier auch gerade die oft zitierte Disco Studie ihre Schwächen. Museen kommen dort etwa für unseren Bereich kaum vor, auch der ganze ehrenamtliche Bereich -alles auch Archäologinnen und Archäologen - sind dort nur marginal präsent.
Also erst einmal dazu als Leiter der österreichischen DISCO-Studien und der, der gerade als Hauptantragsteller für DISCO 3 den Antrag auf Förderung einer weiteren Runde dieser Arbeitsmarktstudie beim ESRC eingereicht hat: die DISCO-Studien (es gibt ja schon 2) haben tatsächlich einige bedeutende Schwächen, die uns bewusst sind (und die wir, sofern wir die 3. Runde finanziert bekommen, in der 3. Studienserie so weit als möglich zu beheben versuchen werden), vielen Nutzern der DISCO-Studien hingegen deutlich weniger bewusst sind. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass für die DISCO-Studien alle Museen angeschrieben wurden und auch ehrenamtliche Organisationen kontaktiert wurden (auch in Deutschland, weil wir haben in Österreich sehr eng mit unseren deutschen KollegInnen zusammengearbeitet und wissen das daher). Das Problem ist, dass die Rücklaufquote aus sowohl dem musealen Sektor als auch und insbesondere aus dem ehrenamtlichen Sektor verschwindend gering war, obwohl unseren Frageboden auszufüllen zwar durchaus ein Aufwand ist, aber auch nicht so extremer Aufwand, dass man das den Befragten nicht zumuten könnte (obwohl eine weitere Vereinfachung des Fragebogens eine der Verbesserungen sind, die auf unserem Arbeitsplan stehen). Jede Studie, die Daten durch Umfrage erheben muss, weil das, worum es in der Studie geht, nicht durch staatliche Statistikbehörden zentral erhoben wird, ist immer nur so gut wie die Antworten, die ihr von den Befragten übermittelt werden. Ich darf also alle bitten, die verlässliche Daten zum archäologischen Arbeitsmarkt haben wollen, die auch für alle Sektoren in der Archäologie repräsentativ sind, unter ihren KollegInnen im jeweiligen Sektor für die Beantwortung der Umfrage zu werben, wenn wird das nächste Mal damit anklopfen kommen...
Wenn in Mengen an der Donau oder in Hitzacker an der Elbe ein Museum geschlossen werden soll, dann braucht es einen Berufsverband. Wenn in Leipzig oder Saarbrücken Archäologische Institute in ihrem Bestand diskutiert werden, dann auch. Wenn Museumsbschäftigungen prekär sind oder Dozentinnen mit Kleinstvergütungen die Lehre aufrechterhalten braucht es Fürsprecher. Und sicher sind bei einem frühindustriellen Umgang mit Beschäftigungsverhältnissen ohne Perspektiven im Ausgrabungsbereich Maßnahmen erforderlich. Aber wer ist da dagegen?
Die Frage ist meiner Meinung nach weniger, wer dagegen ist, sondern eher, dass die hier von Ihnen angesprochenen Problemkreise ganz unterschiedliche Problemkreise sind.

Die Erstgenannten, d.h. ob ein Museum oder ein archäologisches Universitätsinstitut hier oder dort geschlossen werden soll, sind primär Fragen des 'fachexternen' Lobbyings: hier müssen politische und/oder universitäre Entscheidungsträger davon überzeugt werden, dass die Entscheidungen, die sie treffen (wollen oder 'müssen'), Entscheidungen sind, die negative Konsequenzen nicht nur für 'das Fach', sondern auch für 'die Region', 'die Wirtschaft', 'die Gesellschaft' etc. haben (werden) und daher besser anders (nämlich gegenteilig) getroffen werden sollten. Diese Aufgabe ist selbstverständlich enorm wichtig; und dafür sind 'Berufsverbände' wie der DVA, die Altertumsverbände, die DGUF etc. auch sehr gut geeignet. In Großbritannien wird diese Aufgabe in erster Linie vom CBA (dem 'Council for British Archaeology') erfüllt, das etwa das ist, was der DVA in Deutschland wäre. Das CIfA, als berufliche Selbstverwaltungskörperschaft, unterstützt natürlich in dieser Aufgabe den CBA und betreibt auch 'von und für sich' solches Lobbying, aber dieses 'fachexterne' Lobbying ist nicht die Hauptaufgabe des CIfA.

Die Zweitgenannten, d.h. die Arbeitsbedingungen im Fach, seien es prekäre Arbeitsverhältnisse in Museen und Unis oder auch in anderen Fachbereichen und die Beschäftigungsverhältnisse, aber auch die hier von Ihnen nicht erwähnten 'berufsständischen Standards', sind hingegen ganz andere Fragen und primär Fragen des 'fachinternen' Lobbyings: hier müssen fachinterne Entscheidungsträger - ob das nun MuseumsleiterInnen, UniversitätsprofessorInnen, 'AmtsarchäologInnen' oder Archäologiefirmenchefs sind - davon überzeugt werden, dass die Entscheidungen, die sie treffen (wollen oder 'müssen'), Entscheidungen sind, die negative Konsequenzen haben können, und zwar weniger 'für das Fach an sich', als für 'im Fach tätige Menschen', und daher im Interesse des Berufsstandes (eben der Leute, die Archäologie 'professionell' im Sinne der erst- und zweitgenannten Definition des Begriffs nach den Duden, siehe hier: http://www.duden.de/rechtschreibung/professionell betreiben wollen oder 'müssen') anders getroffen werden sollten; bzw. entsprechend vom Berufsstand selbst entwickelter und vereinbarter Standards getroffen werden sollten, nicht gerade so, wie der einzelne Entscheidungsträger das in den konkreten Umständen, in denen er eine Entscheidung treffen muss, gerade für richtig hält. Das ist etwas ganz anderes als die 'fachexterne' Lobbyarbeit und muss - gerade weil es eben um 'fachinternes' Lobbying geht und sich daher wenigstens teilweise gegen die 'berufsständisch' unerwünschten Entscheidungen fachlicher Entscheidungsträger richten muss - daher von einer Organisation betrieben werden, die von den bestehenden 'innerfachlichen Machtstrukturen' weitgehend unabhängig ist. Das sind eben die bestehenden Verbände, vom DVA abwärts, alle gerade nicht, sondern die bestehenden Verbände repräsentieren gerade eben diese bestehenden Machtstrukturen; und müssen diese auch repräsentieren, weil sonst könnten sie die 'fachexterne' Lobbyarbeit nicht entsprechend effizient leisten (egal ob sie das derzeit tatsächlich tun oder nicht tun, wozu man geteilter Meinung sein kann).

Dieser Unterschied - zwischen 'fachexternem' Lobbying für 'die Interessen des Faches' und 'fachinternem' Lobbying (bzw. genauer: 'fachinterner Qualitätssicherung') für 'die Interessen der Fachleute' - ist meiner Meinung nach ganz zentral für die Frage nach dem 'Berufsverband' (bzw. genauer: der 'berufsständischen Selbstverwaltungskörperschaft'). Berufsverbände, die - mehr oder minder erfolgreich - 'fachexternes' Lobbying betreiben gibt es in der deutschsprachigen Archäologie mehr als genug und da erfüllt der DVA eine ganz wesentliche 'Bündelungsfunktion' bzw. sollte diese erfüllen, was er meiner Meinung nach derzeit nicht effizient genug tut (aber das ist ein anderes Thema und kann ein anderes Mal diskutiert werden). Was hingegen in der deutschsprachigen Archäologie völlig fehlt ist eine Organisation, die die Aufgabe des 'fachinternen' Lobbyings übernimmt und eben eine berufsständische Selbstverwaltung ermöglicht, die die 'Interessen des Faches' und vor allem die 'Interessen der Fachleute' gegenüber den - und im Notfall auch gegen die - 'fachlichen EntscheidungsträgerInnen' vertritt.

Fortsetzung folgt...
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Re: 1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

Beitragvon raykarl » Di 14. Mär 2017, 11:09

Also wie soll der neue Berufsverband aussehen, für wen soll er da sein, was soll er leisten, wie soll er arbeiten und wie qualifiziert und legitimiert er sich...
Wie schon zuvor andernorts festgestellt sollte meiner Meinung nach der neue 'Berufsverband' eine 'berufsständische Selbstverwaltung' und daher von den derzeit bestehenden Strukturen unabhängig sein (was nicht bedeutet, dass er mit diesen bestehenden Strukturen nicht konstruktiv zusammenarbeiten soll; aber eben immer auch mit der Möglichkeit, sich gegen diese Strukturen zu stellen, wenn diese Strukturen - aus welchen Gründen und in welcher Art auch immer - zum Nachteil der Fachleute zu agieren beginnen).

Leisten soll er - und das kommt vor der Frage, für wen er da sein soll - fachliche Qualitätssicherung nicht nur im wissenschaftlichen Qualitätssicherungssinn (obwohl er sich auch darum kümmern soll), sondern inbesondere auch im Sinn einer fachwirtschaftlichen und fachethischen Qualitätssicherung, die weit über die reine Frage der wissenschaftlichen Qualitätssicherung (die ohnehin im Kontext der Wissenschaftsfreiheit nur schwer zu regeln ist) hinausgeht; eben im Sinn einer berufsständischen Selbstverwaltung der Archäologie.

Da sein soll er primär für zwei Dinge: einerseits dafür, dass archäologische Arbeit tatsächlich im öffentlichen Interesse nach bestimmten, fachintern vereinbarten (und eben nicht nur wissenschaftlichen) Qualitätskriterien erledigt wird, die der Öffentlichkeit die Sicherheit geben, dass sie erwarten kann, dass archäologische Arbeit von professionellen ArchäologInnen entsprechend dem 'Stand der archäologischen Technik' durchgeführt wird und daher tatsächlich (wieder sowohl wirtschaftlich als auch ethisch und wissenschaftlich) verlässlich ist; und andererseits dafür, dass sich professionelle ArchäologInnen und archäologische Informationen darauf verlassen können, dass - wenn sie sich an die innerfachlich vereinbarten Standards halten - sie ihrer Arbeit unter gerechten Bedingungen und mit der größtmöglichen Sicherheit, nicht der Willkür von KollegInnen in Entscheidungspositionen ausgeliefert zu sein, nachgehen können und vor 'unprofessionellen' ArchäologInnen und ungerechten Bedingungen so weit als möglich geschützt werden, in ihrem eigenen und dem Interesse der Gemeinschaft der Fachleute in ihrer Gesamtheit.

Legitimiert und qualifiziert wird er durch seine Mitglieder, eben die archäologischen Fachleute selbst, die sich auf demokratischem Weg selbst Standards und Regeln geben und die sich durch ihre Mitgliedschaft auch der Kontrolle und dem Urteil durch die Gemeinschaft der Fachleute (idealerweise freiwillig) unterwerfen. Darum muss auch die individuelle Mitgleidschaft die hauptsächliche Art der Mitgliedschaft sein und auch nur Mitglieder, die natürliche Personen sind, Mitbestimmungsrechte in diesem Berufsverband haben; während juristische Personen (wie Verbände, Vereine, Firmen, etc.) sich zwar akkreditieren lassen können sollten (und sich damit den berufsständischen Regeln unterwerfen), aber eben keine Mitbestimmungsrechte haben dürfen - nicht anders als bei Wahlen in demokratischen Rechtsstaaten juristische Personen nicht stimmberechtigt sind.
...und schicken wir dann den DVA oder den österreichischen Archäologischen Rat oder die Versammlung der Schweizerischen Kantonsarchäologen als Fürsprecher einer gemeinsamen Archäologie in Rente?
Nein, die schicken wir nicht in Rente. Der DVA kann und soll gerne seine hauptsächlichen Funktion des 'fachexternen' Lobbyings weiter und idealerweise noch viel besser als bisher erfüllen. Ähnliches gilt auch für andere Fachorganisationen, die andere Funktionen erfüllen, aber nicht fachdemokratisch legitimiert sind, wie der österreichische Archäologische Rat und/oder die Versammlung der Schweizerischen Kantonsarchäologen und/oder der Verband der deutschen Landesarchäologen; in die man generell nur ex officio oder auf spezifische Einladung aufgenommen werden kann. Solche 'ministeriellen Beratungsgremien' wie z.B. der österreichische Archäologische Rat, oder Verbände von 'AmtsarchäologInnen' die Kraft ihres Amtes auch das Gehör der zuständigen Minister haben (oder wenigstens einigermaßen leicht bekommen können) sind ebenfalls wichtig, aber etwas ganz anderes als eine fachdemokratisch legitimierte berufsständische Selbstverwaltungskörperschaft.

Ich selbst sitze in Wales in der Historic Environment Group (HEG) des zuständigen Ministers, die in etwa das walisische Äquivalent des österreichischen Archäologischen Rates ist, und die HEG als formelles ministerielles Beratungsgremium erfüllt eine ganz wesentliche Funktion, die das CIfA als die britische archäologische berfufsständische Selbstverwaltungskörperschaft in dieser Form weder erfüllen kann noch erfüllen soll und will. CIfA ist nicht einmal Mitglied in der HEG, sondern nur der CBA (also das britische Äquivalent des DVA als 'fachexterne' Lobbying-Organisation). Dennoch bin ich als Mitglied von CIfA in meiner Beratungstätigkeit für den Minister auch formell der berufsständischen Ethik und den berufsständischen Standards unterworfen, d.h. muss in meiner Beratungstätigkeit für den Minister diesen auch entsprechend dem demokratisch bestimmten Willen des Berufsstandes im Interesse der Gemeinschaft der Fachleute beraten, nicht nur in 'meinem' eigenen Interesse und/oder im Interesse der Organisation bzw. Organisationen, die ich in der HEG (mehr oder minder ex officio) repräsentiere, also meiner und der anderen walisischen Universitäten und gegebenenfalls auch von UAUK (d.h. der britischen archäologischen 'UniversitätsprofessorInnen-' bzw. 'Archäologieinstitutsvertretung'). Das mindert nicht die Bedeutung der Tatsache, dass ich, wenn ich das möchte, mit dem Minister direkt reden kann, sei es bei den Sitzungen von HEG (bei denen er gelegentlich anwesend ist), oder auch indem ich ihm schreibe, mit ihm telefoniere oder als einer seiner 'formellen' BeraterInnen einen Termin für ein persönliches Gespräch ausmache, in dem ich ihm gegebenenfalls auch unter vier Augen sagen kann, was ich mir denke. Solche Möglichkeiten soll man natürlich keineswegs aufgeben, weil sie extrem wichtig sind und daher auch bewahrt werden müssen.

Aber, und das ist der wichtige Punkt: es braucht das unabhängige fachdemokratische Kontrollorgan, dem ich eben auch verpflichtet bin. Weil gibt es das nicht, kann ich dem Minister ungehemmt und uneingeschränkt das erzählen, was ich persönlich für richtig und wichtig halte, nicht was die archäologische Fachgemeinschaft in ihrer Gesamtheit für richtig und wichtig hält; sei es, weil es mir persönlich die größten Vorteile bringt ("Die Lehrgrabungsfinanzierung ist ein Problem, Herr Minister, können wir da nichts machen? Ich hätte da eine Lehrgrabung, die ich machen will, da würden ein paar Zehntausend Pfund Förderung pro Jahr sehr nützlich sein, und das ist alles zum Wohl der Archäologie und hat nix damit zu tun, dass ich meine Lehrgrabung zu günstigeren Konditionen anbieten können will als meine 'Konkurrenz' am universitären Markt, neinein!"); oder sei es auch nur einfach weil es überhaupt keinen explizit fachdemokratisch festgelegten 'Willen der Fachgemeinschaft in ihrer Gesamtheit' gibt, der mich in irgendeiner Weise binden könnte.

Ganz trocken gesagt: als jemand der (insbesondere in Wales, aber nicht nur da) nicht wenig 'fachinterne' Macht hat, bin ich mir mehr als durchschnittlich bewusst, dass Macht Kontrolle braucht. Weil Macht hat die unangenehme Angewohnheit, zu korrumpieren, und zwar selbst dann, wenn man es nicht will, sondern ganz ehrlich davon überzeugt ist und ebenso ehrlich versucht, 'nur das Beste für das Fach zu erreichen'. Es ist viel zu leicht, die eigenen Scheuklappen zu übersehen und, ob bewusst oder unbewusst, ob zum eigenen Vorteil oder durch scheinbare 'äußere Zwänge' dazu gedrängt, sein eigenes Handeln in solchen Machtpositionen so auszurichten, dass die Machtposition in erster Linie einem selbst, in zweiter Linie seinen Freunden, und dann lange niemandem, wenn überhaupt jemand Anderem, geschweige denn 'der Archäologie' oder 'der archäologische Fachgemeinschaft in ihrer Gesamtheit', zum Vorteil gereicht. Hier ist ein fachdemokratisches Korrektiv, das auch ganz explizit unter allen gleichberechtigten Fachleuten vereinbarte Regeln und Standards (und zwar nicht zuletzt ethische Regeln und Standards) aufstellt, extrem wichtig, weil es hilft Missstände zu bekämpfen oder gleich von Anfang an zu verhindern, dass sie entstehen.

Daher sehe ich auch als Hauptaufgabe eines 'Berufsverbands', wie er hier diskutiert wird, auf fachdemokratischem Weg allgemeinverbindliche Verhaltensregeln zu entwickeln, die allen professionellen ArchäologInnen eine explizite Anweisung geben, was 'die Fachwelt in ihrer Gesamtheit' für richtig und wichtig hält; eben eine berufsständische Selbstverwaltung, die auch und insbesondere fachliche MachthaberInnen dazu verpflichtet, tatsächlich dem fachlichen Gemeinwohl zu dienen (oder dieses wenigstens bei ihrer Machtausübung berücksichtigen zu können, weil es wenigstens explizit definiert wurde).

Liebe Grüße,

Ray
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Re: 1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

Beitragvon raykarl » Di 14. Mär 2017, 11:15

Ich möchte nur kurz eine kleine Anmerkung zur DISCO-Studie loswerden.

Meines Wissens nach fehlt in dieser Studie nahezu der gesamte privatwirtschaftliche Grabungssektor mit seinen Angestellten.
Auch hier gilt: alle (uns bekannten) privatwirtschaftlichen Archäologieunternehmen wurden angeschrieben, praktisch keines hat geantwortet. Wenn wir die nächste Runde dieser Studie machen: bitte antworten. Nahezu alle nationalen DISCO-Studien hatten dieses Problem, und es wird in vielen der nationalen Ergebnisberichte auch explizit genannt und als Problem thematisiert. Wie schon gesagt: die DISCO-Studien sind - weil die Daten sich nicht anders ermitteln lassen, weil sie niemand statistisch auf eine Weise erfasst, dass man sie der "Archäologie" zuordnen könnte - nur so gut wie die Antworten der Befragten, die uns zurückgeschickt werden. Wir hätten weit lieber gehabt, wenn wir bessere Daten bekommen hätten, aber dazu müssen sich wenigstens die Firmenchefs ein bisserl Zeit dafür nehmen, die Umfrage möglichst vollständig zu beantworten.

Liebe Grüße,

Ray
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@ Nebenthema DISCO

Beitragvon Frank Siegmund » Di 14. Mär 2017, 19:00

Zustimmung zu den Vorrednern: DISCO 1 und 2 haben erhebliche Schwächen; es gibt derzeit leider nix besseres; ziemlich sicher sind die DISCO-Zahlen Unterschätzungen des Ist-Zustandes; es liegt an uns selbst, DISCO zu verbessern. Weil nämlich belastbare Zahlen, wie groß der Markt, wie groß der Wirtschaftsfaktor Archäologie ist, uns nützen können. Ergänzend zu DISCO weise hin auf den Versuch von Philip Lüth, den privatwirtschaftlichen Sektor zu schätzen: http://www.lueth-archaeologie.de/kommer ... ngsfirmen/ Auch hier: vermutlich nicht perfekt, aber besser als gar keine Zahlen. Ich kann ja verstehen, dass die Firmen ungern ihre Geschäftszahlen offen legen! Aber in Summe verlieren wir als Fach dabei. Denn mit Umsatzzahlen & Angestelltenzahlen gewinnt man auch im polit. Raum an Bedeutung.

PS: und gerne wieder zurück zum roten Faden: Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

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Re: 1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

Beitragvon Leif Steguweit » Mi 15. Mär 2017, 12:10

@ "Berufsverband": Einige der Vorredner könnten bitte einmal erklären, wie sie sich dann den Umgang mit bereits bestehenden, privatrechtlichen Berufsverbänden vorstellen. Oder ist das dann als Verdrängungswettbewerb gedacht? Die sprachliche Ungenauigkeit, "Berufsverband" zum Oberbegriff für mehrere Alternativen umzumünzen, hat nun mal die Konsequenz, dass nicht so ganz klar wird wer hier in welche Richtung will...
Zu Auswahl stehen: Berufsverband, Fachverband, Interessenverband, Branchenverband, Dachverband, Berufsständische Körperschaft (Kammer).

Gruß LS

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Re: 1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

Beitragvon Michaela Schauer » Mi 15. Mär 2017, 12:59

Lieber Herr Steguweit,
vielen Dank für Ihre wichtigen Hinweise. Es ist in der Tat sehr wichtig sich darüber klar zu werden, wie sich der
Umgang mit bereits bestehenden, privatrechtlichen Berufsverbänden
gestalten soll. Für die Diskussion dieser Frage wäre Sektion VII (ca. 15. Mai ff.) Erfüllt eine der bestehenden Strukturen bereits das skizzierte Profil eines geeigneten Berufsverbandes,  könnte  eine  bestehende  Struktur  durch Wandel  dorthin  transformiert  werden,  oder  ist eine Neugründung sinnvoll?  gut geeignet deshalb die Bitte, dieses Thema noch 'einen Moment' zu vertagen.

Die Frage allerdings, welche Art von Verband, ganz wie Sie aufzählen
Berufsverband, Fachverband, Interessenverband, Branchenverband, Dachverband
es werden soll (ohne hier die Diskussion ob Kammer oder Berufsverband - aktuell Sektion VI (ca. 2. Mai ff.) - 'unter den Tisch fallen lassen' zu wollen) ist eine ganz Essentielle! Eine Diskussion in dieser Richtung ist ausdrücklich wünschenswert. Weitere Kommentare und Meinungen wären wirklich super :)

Vielen Dank und Beste Grüße

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Re: 1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

Beitragvon Schöbel » Do 16. Mär 2017, 08:10

Kurz zusammengefasst kann demnach der DVA, bestehend aus immerhin 13 archäologischen Einzelverbänden nach Sicht der Protagonisten im Forum die Aufgabe eines Berufsverbandes nicht leisten (Stichworte Machtstruktur, Partikularinteressen, Probleme nicht gesehen, "Totgeburt" - in der Vorrede). Ihm soll zukünftig die "fachexterne" Vertretung zukommen.
Der neue Verband -wohl nach britischem Muster- wäre dann generell für die "fachinterne" Qualitätssicherung (von was? - Methode, Berufssicherung?) zuständig.

Mit so einer Handhabung habe ich aus Praxissicht Probleme. Innen- und Aussenmarketing lassen sich selbst in einem kleinen Museum nicht trennen. Das muss in einer Hand liegen. Diese vorgeschlagene Trennung ist ein theoretisches Konstrukt. Es geht nur zusammen mit allen Verbänden von Studierendenvertretung, über Anthropologie und den Flächenverbänden. Inhaltliche und berufspolitische Verbesserungen müssen gemeinsam getragen werden. Sonst hat der Berufsverband keine Erfolgsaussicht.

Die Museen haben bereits regional, national, international Standards, an die sich die meisten halten, sowie eine fachinterne stets intensiv diskutierte Qualitätssicherung und Standesvertretungen, die sich um Beschäftigungsverhältnisse von Mitarbeitern aller Wissenschaften kümmern sollten. Ich weiß nicht, was hier ein archäologischer Berufsverband zusätzlich ausrichten könnte. Vielleicht wäre es empfehlenswert, hier auf die Vertretungen in den Museumsverbänden zuzugehen.

Die Universitäten werden auf ihre Autonomie nicht verzichten. Inhalte und Beschäftigung müssten zusammen mit ganzen Fakultäten verbessert werden und können nicht von einem Fach alleine umgestaltet werden.

So bleibt die Dekmalpflege, um die es hier immer wieder zentral geht. Eine Berufsständische Vereinigung dort scheint der Hauptpunkt der Diskussion in diesem Forum zu sein. Es braucht also nicht die "deutsche Archäologie" (einschließlich Schweiz, Österreich) generell einen neuen Berufsverband. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und inhaltliche Schwachstellen brauchen eine Lösung. Und für die arbeitet auch der DVA -oder besser die in ihm versammelten Verbände (bitte nachschauen, auch die DEGUF) - nach besten Kräften.
Zur DISCO Studie noch eine Anmerkung. Hier wurden anscheinend die NGO,s im Bereich der Museen vergessen und vornehmlich die staatlichen Museen berücksichtigt. Die Studie ist vielleicht für die Denkmalpflege aussagekräftig, nicht aber für die Archäologie, die in der Vermittlung tätig ist.

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Re: 1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

Beitragvon Leif Steguweit » Do 16. Mär 2017, 08:42

Lieber Herr Schöbel,
seh ich auch so wie Sie in Ihrem letzten Beitrag. Ich würde diesen Thread hier auch schlichtweg nur als "Aufwärmtraining" ansehen, damit alle Interessierten auf in etwa dasselbe Vokabular kommen.
Archäologen, die nicht täglich mit dem Vollzug des Denkmalschutzes zu tun haben, werden sich kaum vorstellen können wie relevant hier eine effektive Standesvertretung ist. Es geht um Stichworte wie Auftragsvergabe und Rechtssicherheit etc. Also wäre das Nahziel dieses Threads wohl nur, dass allen klar ist was ein Berufsverband eigentlich ist und was er nicht ist...

Gruß LS

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Re: 1. Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?

Beitragvon raykarl » Do 16. Mär 2017, 10:04

Lieber Kollege Schöbel,

ich glaube, sie missverstehen einige der Vorredner (inklusive mich).

Meiner Meinung nach braucht es in der deutschsprachigen Archäologie eine Kontrollinstanz, die sich um die Behebung fachinterner Missstände bemüht, indem sie - fachdemokratisch legitimiert - explizite, allgemeinverbindliche, professionelle Verhaltensregeln und Standards aufstellt, zu deren Einhaltung sich die Mitglieder qua Beitritt selbst verpflichten und die sie auch als gleichberechtigte 'Fachleute' genau gleich stark wie jedes andere Mitglied mitbestimmen können. Eine solche Kontrollinstanz muss zwingend unabhängig von den bestehenden Machtstrukturen des Faches sein, weil sonst kann sie ihre Kontrollaufgabe nicht ordentlich erfüllen. Das bedeutet nicht, dass diese Instanz nicht 'mit allen Verbänden von Studierendenvertretung, über Anthropologie und den Flächenverbänden' zusammenarbeiten kann, soll, will und in vielerlei Beziehung auch muss. Aber Zusammenarbeit miteinander und Abhängigkeit voneinander sind zwei sehr verschiedene Dinge.

Eine solche Funktion – als unabhängige innerfachliche Kontrollinstanz im Interesse der Gemeinschaft der gleichberechtigten Fachleute zu agieren – kann eine Organisation wie der DVA aufgrund seiner Struktur nicht erfüllen. So legt z.B. der DVA ganz klar den Schwerpunkt auf die Mitgliedschaft juristischer Personen (siehe Satzung § 4), die auch im Vorstand (siehe § 10 Abs. 1) – wie sie selbst als Mitglied des erweiterten Vorstandes des DVA sehr gut wissen – eine absolute Mehrheit haben (siehe http://www.dvarch.de/dva_vorstand.php), während natürliche Personen de facto überhaupt nicht repräsentiert sind. Wie viel Augenmerk der DVA auf natürliche Personen als Mitglieder richtet, zeigt auch seine Webseite, auf der als ‚Mitglieder des DVA‘ (http://www.dvarch.de/dva_mitglieder.php) ausschließlich juristische Personen angeführt sind und es nicht einmal ein Anmeldeformular oder auch nur eine aussagekräftige Erklärung gibt, wie eine natürliche Person überhaupt Mitglied des DVA werden kann. Weil eine natürliche Person kann ja überhaupt nicht Mitglied beim DVA werden, wenn sie nicht auch schon Mitglied bei einer der juristischen Personen ist, die schon Mitglied des DVA sind (Satzung § 4 Abs. 3 lit. b). Man mag als ‚persönliches Mitglied‘, wenn man es doch geworden ist, dann zwar theoretisch ‚eine Stimme in der Mitgliederversammlung‘ haben, aber diese ist jedenfalls nicht nur deutlich weniger wert als die von juristischen Personen bzw. deren organschaftlichen VertreterInnen, sondern auch jedenfalls weniger als die von ‚archäologischen Multifunktionären‘, die qua Vertretungsbefugnis für juristische Personen gleich mehrere Stimmen haben können.

Eine Verbandstruktur, die ‚alle Fachorganisationen‘ einbindet (oder wenigstens einzubinden versucht), macht es auch weitgehend unmöglich, gegen die Mitgliederorganisationen Stellung zu beziehen, wenn in deren ‚Wirkungsbereich‘ irgendwelche Missstände vorkommen. Sagen wir - um nicht immer auf die archäologischen DenkmalpflegerInnen loszugehen, sondern als Beispiel auf eine Organisation bei der ich selbst Mitglied bin und die diese ‚Vortagung‘ organisiert und die auch im Vorstand des DVA vertreten ist zurückzugreifen - im Bereich der DGUF besteht ein Missstand. Das könnte ja theoretisch auch der Fall sein, auch wenn es meines Wissens wenigstens derzeit nicht der Fall ist. Aber was soll der DVA dann machen? Die DGUF ausschließen? Erstens ist das in der Satzung gar nicht vorgesehen, und Zweitens, was passiert dann mit den Mitgliedern der DGUF, die ‚persönliche Mitglieder‘ des DVA geworden sind? Werden die dann automatisch mit ausgeschlossen, obwohl sie sich persönlich eventuell gar nichts zu Schulden kommen haben lassen?

Unter diesen Voraussetzungen kann eine innerfachliche Kontrollinstanz nicht operieren. Sie braucht Zähne, d.h. muss Sanktionen setzen können, wenn sie Fehlverhalten oder Missstände identifiziert und verifiziert hat. Dazu gehört – in extremo – die Möglichkeit eines Ausschlusses des ‚Täters‘, in einem ordentlichen Schiedsgerichtsverfahren (das der DVA übrigens gemäß seiner Satzung auch nicht zu haben scheint), in dem sich der Verdächtige bzw. die verdächtige Organisation auch förmlich gegen die gegen ihn bzw. sie erhobenen Vorwürfe verteidigen kann.

Ich könnte hier lange weiter fortsetzen, tue es aber nicht, um das hier so kurz als möglich zu halten. Punkt ist: um das zu erreichen, was es braucht, braucht es eine unabhängige Organisation, die demokratisch funktioniert und in der nur natürliche Personen jeweils gleiche Mitbestimmungsrechte haben. Der DVA scheidet daher – wenigstens in seiner derzeitigen Struktur und Satzung – vollkommen aus. Man kann sich natürlich überlegen, ob man den DVA vollkommen umkrempeln will, aber tut man das, dann wird er etwas ganz Anderes, als er derzeit ist. Und wenigstens ich fände das schlecht, weil – bei aller Kritik, die man meiner Meinung nach am DVA berechtigt äußern kann und auch muss, um ihn zu verbessern zu helfen – ist eine Organisation wie der DVA für die Archäologie wichtig und auch notwendig. Es erscheint mir daher nicht sinnvoll, den DVA zu etwas ganz Anderem zu machen zu versuchen, sondern weit sinnvoller eine neue, vom DVA (und den anderen Verbänden und Fachorganisationen) unabhängige Organisation ins Leben zu rufen, die die im Interesse der Gemeinschaft der Fachleute die innerfachliche Selbstkontrollfunktion übernehmen kann.

Liebe Grüße,

Ray
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Zwischenergebnisse von Sektion I Thema 1 (Debatte seit 9. 3. 2017, Arbeitsstand 15. 3. 2017)

Beitragvon Diane Scherzler » Do 16. Mär 2017, 12:45

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir haben den Zwischenstand der Diskussion vom 9.-15.3. dort zusammengefasst: https://www.tagungsforum.dguf.de/viewto ... p=454#p453 Auf die weitere Debatte hier in diesem Thema freuen wir uns!


Mit herzlichen Grüßen
Diane Scherzler


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